Leichte oder Einfache Sprache?

Was ist die Leichte Sprache?

Leichte Sprache: Sie ist so geschrieben, dass sie dem Lese-Verständnis 1. und 2. Grundschul-Klasse entspricht.

Leichte Sprache unterliegt einem genauen Regel-Werk. Mit Leichter Sprache lässt sich nur sehr wenig sagen. 

Meine wichtigsten Regeln findet man hier.

Verschiedene Institutionen und Netz-Werke haben Regel-Werke aufgestellt:

Netz-Werk People First,
Netz-Werk Leichte Sprache,
Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe,
Einfach für alle,
Inclusion Europe.

Was ist Einfache Sprache?

Einfache Sprache: Sie entspricht dem Lese-Verständnis dritte und vierte Grundschul-Klasse. Die Frei-Heiten beim Schreiben und Sprechen sind größer.

Die Einfache Sprache ist meine bevorzugte Schreib-Form.

Inter-nationale Standards

Die Fähigkeit, Texte zu verstehen, wird laut einer Einteilung der Vereinten Nationen in die Kompetenz-Stufen

A1, A2, B1, B2, C1, C2

unterteilt.

Leichte und Einfache Sprache entspricht den Kompetenz-Stufen A1 bis B1.

B1 und B2 entsprechen der üblichen Text-Verständlichkeit im Alltag.

C1 ist die anspruchs-volle Zeitungs-Lektüre,

C2 ist komplexe Fach-Sprache.

Behörden-Texte sind oftmals bei C1 und C2 anzusiedeln

Diese Unterscheidung ist als recht grob zu betrachten

Menschen mit geistiger Behinderung lesen und verstehen sehr unterschiedlich.

Bei schwerer Sprache ist das nicht anders.

Manche Leser verstehen alles, was in der Zeitung steht.

Manche Leser verstehen nur sehr wenig.

Niemand kann so schreiben, dass alle verstehen.

Autor: Roth Uwe

Uwe Roth ist Zeitungsjournalist und Texter in Einfacher Sprache. Er schreibt für Menschen, die Probleme mit der deutschen Sprache haben. Uwe Roth hat Sozialwissenschaften studiert, in Brüssel als Korrespondent gearbeitet und war zehn Jahre Redakteur in einem großen Medienhaus in Stuttgart.

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