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VHS-Kurse Einfache Sprache

Uwe Roth macht Kurse in Volkshochschulen (VHS) zum Umgang mit der Einfachen Sprache. Die Teilnehmer haben jedes Mal unterschiedliche Erwartungen. Die einen wollen in ihrem Ehrenamt besser ins Gespräch mit Flüchtlingen kommen. Andere haben sich vorgenommen, in ihren jeweiligen Berufen ihre Kommunikation verständlicher zu machen.

Ein Ingenieur will mit den Anregungen aus dem Kurs seine Berichte verständlicher formulieren. Ein Teilnehmer beabsichtigt, einen Menschen mit Lernschwierigkeiten/geistiger Behinderung in seinen Betrieb aufzunehmen. Er sieht in der Einfachen Sprache ein wichtiges Element für die Inklusion.

Einfache Sprache – keine Deppensprache

Die Einfache Sprache ist hilfreich. Sie ist keine Deppensprache, sondern verbessert die Kommunikation insgesamt. Dabei gehen keine Inhalte verloren. Ich erkläre den Teilnehmern, was Einfache Sprache ist und wie man sie in schriftlicher und mündlicher Form anwendet.

Die Teilnehmer lernen im Praxisteil, wie Fachbegriffe erläutert werden, ohne dazu neue Fachbegriffe zu verwenden. Das beherrscht zu Beginn kaum einer. Sie lernen, einen schweren Text (aus ihrem jeweiligen Berufsumfeld) in eine verständliche Form zu bringen.

Einfache Sprache muss ständig geübt werden

Dass „einfach“ so schwierig ist, haben die Teilnehmer nicht vermutet. Einfache Sprache muss praktisch geübt werden. Die Regeln zu kennen, das reicht allein nicht aus. Wer zum Beispiel fließend Englisch spricht, der ist noch lange kein Simultandolmetscher.

Bei der Einfachen Sprache müssen die Teilnehmer zu ihrem eigenen Simultandolmetscher (schwere und verständliche Sprache) werden.

Wenn Sie sich für einen Kurs interessieren, dann melden Sie sich bitte: Uwe.Roth@leichtgesagt.eu

Veröffentlicht in Blog Kursberichte

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