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Leichte Sprache in der Kritik

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Leichte Sprache im Arbeitsleben“ (LeiSA) der Universität Leipzig hat sich mehr als drei Jahre lang mit dieser Thematik befasst und nun an der Leichten Sprache Kritik geübt. Linguistinnen des Forschungsprojekts untersuchten, wie verständlich Leichte Sprache wirklich ist, ob Texte durch die derzeitigen Regeln tatsächlich leichter lesbar und besser verständlich sind und ob sie die Teilhabechancen im Arbeitsleben verbessern.

„Im Ergebnis bewerteten sie die bisherigen Regeln Leichter Sprache insgesamt eher kritisch“

Pressemitteilung der Universität Leipzig

Die Wissenschaftlerinnen fordern in ihrer Kritik an der Leichten Sprache mehr Flexibilität. Sie stellen fest:

Ein Text muss zum Leser passen, er muss die Funktion des Textes, seinen Zweck, deutlich machen, dem Inhalt gerecht werden, zur Lesesituation und eventuell auch zum Sender des Textes passen.

Leipziger Forschungsteam

Starre Regeln für die Leichte Sprache

Uwe Roth hat bereits an anderer Stelle angemerkt, dass er mit den starren Regeln der Leichten Sprache seine Probleme hat. Die Erkenntnis der Wissenschaftlerinnen (siehe Zitat) sind deckungsgleich mit seinem Verständnis der Einfachen Sprache. Als Journalist gibt er seinen Texten eine journalistische Qualität.

Pressemitteilung der Universität Leipzig

Broschüre der Universität Leipzig online

Veröffentlicht in Blog Fachtexte zur Einfachen Sprache

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