Hör-Brief an die Behinderten-Beauftragte

Hörbrief-Aufnahme

Die Mitglieder von S.B.I. haben auch der Bundes-Behinderten-Beauftragten einen Brief geschrieben. Sie heißt Verena Bentele und ist blind. Die Mitglieder haben ihr einen Hör-Brief geschickt und für die Mitarbeiter von Frau Bentele das Foto von den Vereins-Mitgliedern (oben). Das haben die S.B.I.-Mitglieder Frau Bentele in den Hör-Brief gesagt: Brief-an-die-Bundes-Behindertenbeauftragte-Verena-Bentele.

Das ist die Antwort von der Bundes-Behinderten-Beauftragten (Auszug):

„… Sie beanstanden in Ihrem Schreiben die fehlende Berücksichtigung der Einfachen Sprache im Vorschlag für eine Richtlinie über die Barrierefreiheit von Internetseiten des öffentlich-rechtlichen Sektors und bitten die Beauftragte, sich hier für eine Verbesserung einzusetzen. Zweck der oben genannten Richtlinie ist es, durch die Einführung harmonisierter Anforderungen eine Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten zum barrierefreien Zugang für Menschen mit Behinderungen zu Webseiten öffentlicher Stellen zu schaffen. Grundlage sind die weltweit anerkannten Empfehlungen zu den „Web Content Accessibility Guidelines – WCAG 2.0″ oder in der deutschen Übersetzung „Richtlinien für barrierefreie Webinhalte – WCAG 2.0„…“

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Die Mitarbeiterin von Verena Bentele hat mich angerufen. Sie hat angekündigt, dass der Antwort-Brief in schwerer Sprache sein wird. Sie hat gefragt, ob der Brief in Einfache Sprache gebracht werden soll? Sie hat aber auch gesagt, dass eine Übersetzung in Einfache Sprache viele Wochen dauern wird. Ich habe geantwortet, dass ich den Mitgliedern von S.B.I. erkläre, was Frau Bentele den Vereins-Mitgliedern geantwortet hat.

Aber ehrlich: Ich hatte keine Zeit, den Brief in Einfacher Sprache zu übersetzen. Und ich bekomme kein Geld dafür. Auch für mich ist der Text von der Bundes-Behinderten-Beauftragten sehr schwer zu verstehen – obwohl ich ein guter Leser bin.